VL: Grundlagen des Compilerbaus
VL 12068 Grundlagen des Compilerbaus
Prof. Dr. R. Loogen
Di, 9.15-11.45 Uhr, HS I (Lahnberge)
Beginn: 21.10.2003
UE 12069 Mo, 11.15-13.00 Uhr, HS I (Jost Berthold, Björn Metzler)
Beginn: 27.10.2003
Fachgebiet Klassifikation Semester Fortsetzung Skript
Informatik Hauptstudium, theor. Inform. und prakt. Inform. >=3 - wird kapitelweise nachgeliefert

Voraussetzungen: Grundvorlesung Theoretische Informatik (Automatentheorie und Formale Sprachen), Grundkenntnisse in funktionaler Programmierung mit Haskell
Scheinkriterien: Voraussetzungen für einen unbenoteten Schein:
  1. aktive Teilnahme an den Übungen
  2. erfolgreiche Bearbeitung von mindestens 50 % der Übungsaufgaben
  3. erfolgreiche Präsentation der Lösungen von mindestens drei Übungsaufgaben
Für einen benoteten Schein muss zusätzlich ein Kolloquium oder eine Klausur bestanden werden.


Übungsblätter:
Literatur:
  • A. Aho, R. Sethi, J. Ullman: Compilers - Principles, Techniques, and Tools Addison-Wesley 1986
  • R. Wilhelm, D. Maurer: Übersetzerbau: Theorie, Konstruktion, Generierung, Springer Verlag 1992.
  • A. Appel: Modern Compiler Implementation in ML/Java/C++, Addison-Wesley 1998.
  • Bauer/Höllerer: Übersetzung objektorientierter Programmiersprachen, Springer Verlag 1998.
  • W. Waite, G. Goos: Compiler construction Springer 1984
  • Watt/Brown: Programming Language Processors in Java, Prentice Hall 2000
Werkzeuge: Compiler-Entwicklung mit Haskell


Inhalt: Compiler übersetzen Programme aus höheren Programmiersprachen in ausführbaren Maschinencode. In der Vorlesung sollen Konzepte und Methoden, die für die verschiedenen Phasen von Compilern entwickelt wurden, vor- und gegenübergestellt werden. Im einzelnen werden folgende Themen behandelt:
  1. Lexikalische Analyse
  2. Syntaktische Analyse
  3. Semantische Analyse
  4. Zwischencode-Erzeugung
  5. Code-Optimierung
In den begleitenden Übungen werden Compilerteile in Haskell programmiert.


Zuletzt geändert: