VL: Praktische Informatik III (Deklarative Programmierung)
VL 12060 Praktische Informatik III (Deklarative Programmierung)
Prof. Dr. R. Loogen

Achtung: Diese Vorlesung wird von Prof. Ultsch gehalten. -->
UE 12061 wahlweise mittwochs 16-18 HS I (Lahnberge)
oder donnerstags 14-16 HS I (Lahnberge)
oder donnerstags 16-18 Raum 4350 (C4, Lahnberge)
Fachgebiet Klassifikation Semester Fortsetzung Skript
Informatik Grundstudium >=1 - ja

Voraussetzungen: Diese VL ist eine einführende Veranstaltung für Studierende: der Informatik, des Lehramtsstudiengangs Informatik, mit Nebenfach Informatik. Die Vorlesungen Praktische Informatik I und II werden nicht vorausgesetzt.
Scheinkriterien: Zum Erwerb eines unbenoteten Scheins sind folgende Kriterien zu erfüllen:
  1. aktive Teilnahme an den Übungen
  2. erfolgreiche Bearbeitung von mindestens 50 % der Übungsaufgaben
  3. erfolgreiche Präsentation der Lösung mindestens einer mündlichen Übungsaufgabe
Zum Erwerb eines benoteten Scheins ist zusätzlich am Semesterende eine Klausur zu bestehen.


Übungsorganisation In der ersten Vorlesungswoche wird zu den folgenden Terminen jeweils eine Einführung in das Hugs-System angeboten:
  • Mittwoch, 20. Oktober 2004, 16:00 - 17:30 Uhr, Hörsaal I, Lahnberge
  • Donnerstag, 21. Oktober 2004, 14:00 - 15:30 Uhr, Hörsaal I, Lahnberge
Die Übungsblattaus- und -abgabe erfolgt jeweils in den Übungsgruppen.
Die Abgabe der Übungsaufgaben ist in Zweiergruppen erlaubt.
Werkzeuge: Der Hugs-Interpreter

Literatur: siehe auch Haskell Bookshelf
Skript: Kann in der ersten Vorlesung und später im Informatik-Sekretariat auf Ebene D5 zum Preis von 5 € erworben werden.

Links: Haskell Homepage
Warum funktional programmieren?
Learning Haskell
Der Hugs-Interpreter
Typische Fehlermeldungen des Hugs-Interpreters
Das Hugs-Manual ( PDF)


Inhalt: In deklarativen Programmiersprachen sind Programme Problembeschreibungen. Die Ausführung der Programme basiert auf der Manipulation von Ausdrücken, die Werte definieren. Details der Programmausführung, wie z. B. die Speicherverwaltung, spielen für den Programmierer keine Rolle. Daher erfolgt die Programmentwicklung schneller als in imperativen Sprachen und die Programme sind kürzer als entsprechende imperative. Zu den deklarativen Sprachen zählen funktionale und Logik-Sprachen. In der Vorlesung werden am Beispiel der funktionalen Sprache Haskell die grundlegenden Ideen und Konzepte deklarativer Programmierung vermittelt:
  • Rekursive Funktionsgleichungen
  • Algebraische Datenstrukturen und Pattern Matching
  • Funktionen höherer Ordnung
  • Polymorphe Typsysteme, Typinferenz
  • Auswertungsstrategien
  • Monadische Ein-/Ausgabe


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